Symptome und Ansteckung Corona Virus

Wie wird das Corona Virus übertragen?

 

Das Corona Virus wird hauptsächlich über eine Tröpfcheninfektion übertragen – von Mensch zu Mensch. Bis jetzt gibt es keine Andeutung, dass Tiere das Virus übertragen können. Beim Husten oder Niesen in unmittelbarer Nähe ist die Gefahr einer Ansteckung groß, wenn Spuren der ausgestoßenen Flüssigkeiten über Schleimhäute aufgenommen werden.

 

Schmierinfektion: Eine Übertragung über kontaminierte Oberflächen ist nicht ausgeschlossen. Aktuell ist nicht bekannt welche Rolle „Schmierinfektion“ spielt. Die am häufigsten identifizierten Infektionsketten sind von Mensch zu Mensch. Tröpfcheninfektion ist bis dato am besten erklärbar. Bei COVID-19 wurden positive getestete Stuhlproben identifiziert.

 

Ein Amerikanisches Forscher Team hat getestet wie lange das Coronavirus auf Oberflächen wie Türklinken, Haltegriffen und Paketen überlebt. Unter Laborbedingungen kann das Coronavirus auf rostfreiem Stahl bis zu 48 Stunden überleben, auf Kupferoberflächen 4 Stunden, auf Kartonagen etwa einen Tag. Die Laborgergebnisse sagen aber nicht aus, ob es dadurch zu Infektionen kommen kann.

 

Dennoch ist Vorsicht geboten, wenn man Flächen angreift. Das Gebot der Stunde lautet Händewaschen und nicht ins Gesicht greifen.

 

Inkubationszeit – Wie lange dauert es bis das Virus ausbricht

 

Die Inkubationszeit ist die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung. Diese Zeit liegt im Schnitt aller getesteten zwischen 5-6 Tagen. Die Spannweite umfasst aber bis zu 14 Tage.

 

Krankheitsverlauf

 

Die Verläufe der Krankheit sind unspezifisch und folgen keinem festen Muster. Diese variieren stark von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Atemstörungen und Lungenversagen bis Tod. Daher ist es schwierig über einen „typsichen“ Krankheitsverlauf zu sprechen. Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen ablaufen.

 

Aus gesammelten Aufgrund von Daten aus China lassen sich Husten und Fieber (ab 37.5 °) als die häufigsten Symptome feststellen. Klassische Erkältungs- und Grippebeschwerden wie beispielsweise, Kopf- und Halsschmerzen können Begleiterscheinungen sein, sind aber kein Indiz für eine virale Erkrankungen.

 

Im Zweifel wenden Sie sich bitte an eine der bereitsgestellten Hotlines oder an einen Arzt. Bei Verdacht auf Corona sollte jedoch auf einen Artzbesuch verzichtet werden. Klären sie das telefonisch ab.

 

 

 

Meinung von Medizinern

 

Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Zastrow: „Erst hustet man leicht und das wird dann immer mehr, denn die Lunge will den Schleim, der sich bildet, loswerden. Nach dem Husten kommt es relativ schnell zu Temperaturerhöhungen. Das Fieber beginnt oft schon nach wenigen Stunden, spätestens aber am nächsten Tag steigen die Temperaturen.“

 

Dr. Susanne Huggett: „Husten, Gliederschmerzen, Schnupfen, Krankheitsgefühl – das Tückische an dem Virus ist, dass es sich durch genau diese Symptome bemerkbar macht. Also wie bei einer klassischen Grippe.“

 

 

Risikogruppen

 

Oft hört man, dass nur Risiko Gruppen gefährdet sind, das stimme leider nicht. Es können auch schwere Verläufe ohne Vorerkrankungen einhergehen. Folgende Personengruppen gehören der Risikogruppe an:

 

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
  • des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung.
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

 

Infektiosität – Ansteckungsfähigkeit

 

Laut dem Rober Koch Institut wurden Tests mit neun Personen durchgeführt. Dabei wurde die Ausscheidungsdynamik vermehrungsfähiger Viren aus Proben von Rachen und Sputu (ausgehustete Absonderung der Atemschleimhaut) untersucht. Abstrichproben vom Rachen enthielten vermehrungsfähige Viren bis zum vierten Tag nach Symptombeginn, aus dem Sputum bis zum achten Tag nach Symptombeginn. Weder im Stuhl (verfügbare Proben ab dem sechsten Tag nach Symptombeginn), noch im Urin oder Serum konnten vermehrungsfährige Viren (im Urin und Serum auch keine SARS-CoV-2-RNA) nachgewiesen werden.

Quellen:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText4

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